Wo Arbeit tragen könnte
Welche Profile vergleichsweise robuste Nachfrage erwarten lassen, wo Veränderungsdruck steigt und welche Routinetätigkeiten besonders exponiert sind.
Orientierungsreport · Aktualisiert am 4. Oktober 2026
Was sollen unsere Kinder heute lernen? Der Report „Berufe und Bildungswege mit Zukunft“ bietet Orientierung für eine Entscheidung, die persönlich ist – und langfristig wirken soll.
Wir betrachten Beschäftigungschancen, Einkommen und Ausbildungsqualität zusammen. Für Deutschland bis 2036, mit Szenarien bis 2040.
88 ausgewählte Profile interaktiv entdecken
Eine Nummer mit der Maus berühren oder per Tabulator auswählen. Ein Klick oder Antippen hält die Informationen offen. Bildungsweg, Begründung und Kennzeichnungen entsprechen dem Report, Version 3.3.
Die Matrix zeigt Berufsfelder der Kategorien A und B. Eng abgegrenzte Routineaufgaben und unternehmerische Wege stehen gesondert darunter. Die Auswahl ist keine repräsentative Arbeitsmarktstichprobe.
| Heutiges Gehaltsband Brutto pro Monat | ALänger tragfähig bei Anpassung | BNachfrage- und Konkurrenzdruck |
|---|---|---|
| O · OberhalbMehr als rund 5.270 € | ||
| M · Mittlerer BereichRund 3.375–5.270 € | ||
| U · UnterhalbWeniger als rund 3.375 € | ||
| Gehalt offenKeine ausreichend belastbare Gehaltsklasse |
Auf kleinen Bildschirmen lässt sich die Matrix seitlich verschieben.
Profile 81–88 sind eng umrissene Aufgaben, keine vollständigen Berufe. Eine typische Gehaltsklasse bleibt offen.
Profile 76 (A) und 77 (B) stehen außerhalb der Gehaltsbänder. Unternehmensgewinn ist nicht mit Umsatz oder Arbeitnehmerentgelt gleichzusetzen.
A: Menschliche Arbeit erscheint vergleichsweise länger gefragt. Weiterentwicklung und Anpassung können dafür unerlässlich sein. B: FSI erwartet eine angespanntere Relation von Personalnachfrage und geeignetem Arbeitskräfteangebot. Das kann Einstieg, Wechsel und neue Gehaltsangebote belasten. Aufgabenwandel ist in beiden Gruppen möglich.
R = Referenzbezug: Annäherung an einen beruflichen Entgeltanker. S = Schätzung: qualitative FSI-Zuordnung ohne eigenen ausgewiesenen Berufsmesswert. Offen: keine ausreichend belastbare Gehaltsklasse. Der Nachweisstatus erscheint in der jeweiligen Kurzinfo.
67 Profile mit Gehaltsband, 19 mit offenem Gehalt, 2 mit variablen unternehmerischen Erträgen. Grundlage der Gehaltsbänder ist der BA-Median 2025 von 4.217 €. Die Basis H/M/N betrifft ausschließlich die Beschäftigungseinschätzung. Bei N ist die Richtung besonders vorläufig.
Bildungsweg: Duale Ausbildung; später Meister oder Technikerschule
Begründung: Bestandsanlagen brauchen Einbau und Service. Förderpolitik und lokale Konkurrenz beeinflussen die Aufträge.
Bildungsweg: Duale Ausbildung; Vernetzung und Speicher ergänzen
Begründung: Physische Installation und Fehlersuche bleiben zentral. Standardmontage ist stärker preisgetrieben.
Bildungsweg: Duale Ausbildung; Anlagenregelung vertiefen
Begründung: Kühlung, Wartung und sichere Inbetriebnahme verbinden Fachwissen mit Arbeit vor Ort.
Bildungsweg: Duale Ausbildung; Sanierung und Solarintegration
Begründung: Unterschiedliche Gebäude erschweren Vollautomatisierung. Wetter, Gesundheit und Bauzyklus begrenzen.
Bildungsweg: Duale Ausbildung; digitale Planung und Bestand
Begründung: Sanierung bietet Chancen; Vorfertigung verändert Abläufe. Neubau bleibt investitionsabhängig.
Bildungsweg: Elektroausbildung plus Weiterbildung oder Studium
Begründung: Systemintegration und Optimierung schaffen Wert. O setzt anspruchsvolle Spezialisierung voraus.
Bildungsweg: Elektrotechnikstudium mit Anlagenpraxis
Begründung: Netze, Schutztechnik und Betrieb brauchen Systemverständnis. Investitionsverzögerungen bleiben möglich.
Bildungsweg: Technische Grundqualifikation plus Weiterbildung
Begründung: Beratung wird digital leichter verfügbar. Tragfähiger ist die Verbindung mit Planung und Ausführung.
Bildungsweg: Duale Ausbildung; Steuerungs und Sicherheitstechnik
Begründung: Betriebsfähigkeit realer Anlagen trägt die Nachfrage. Werksschließungen sind ein Standortproblem.
Bildungsweg: Duale Ausbildung; Diagnose an mehreren Anlagen
Begründung: Ungeplante Störungen sind schwer vollständig zu standardisieren. Vorausschauende Wartung verändert Aufgaben.
Bildungsweg: Ausbildung plus Techniker oder passendes Studium
Begründung: Inbetriebnahme und Prozessverantwortung sind wertvoll. Reines Standardprogrammieren gerät eher unter Druck.
Bildungsweg: Mechatronik oder Elektrotechnik plus Integrationspraxis
Begründung: Kundenprozesse, Sicherheit und Hardware müssen zusammenpassen. Neue Rolle mit uneinheitlichen Titeln.
Bildungsweg: Technische Ausbildung plus branchenspezifische Praxis
Begründung: Betrieb und Reparatur erfordern Präsenz. Reisen und Arbeiten in Höhe müssen persönlich passen.
Bildungsweg: Technische Ausbildung oder Medizintechnikstudium
Begründung: Funktionsfähige Geräte und verlässlicher Betrieb bleiben wichtig. Herstellerbindung kann einschränken.
Bildungsweg: Duale Ausbildung; Rüsten und Prozessoptimierung
Begründung: Standardfertigung automatisiert weiter. Anspruchsvolle Einzelteile und Anlagenverantwortung tragen eher.
Bildungsweg: Metall oder Elektroausbildung statt enger Anlernung
Begründung: Robotik, Verlagerung und Nachfrage bestimmen Stellen. Breite technische Qualifikation erleichtert Wechsel.
Bildungsweg: Pflegeausbildung oder qualifizierendes Pflegestudium
Begründung: Persönliche Versorgung und klinische Einschätzung bleiben zentral. Schichtdienst und Belastung sind relevant.
Bildungsweg: Anerkannter qualifizierender Bildungsgang
Begründung: Hoher persönlicher Bedarf; geringere Qualifikationsbreite kann Lohn und Aufstieg begrenzen. Tarifabhängig auch M.
Bildungsweg: Berufsqualifizierende Ausbildung oder Studium
Begründung: Individuelle Behandlung und Beziehung bleiben wichtig. Vergütung und Selbstständigkeit unterscheiden sich stark.
Bildungsweg: Berufsqualifizierende Ausbildung oder Studium
Begründung: Alltagsbezogene Therapie in wechselnden Situationen trägt. Finanzierung begrenzt das Einkommenspotenzial.
Bildungsweg: Berufsqualifizierende Ausbildung oder Studium
Begründung: Beziehung und individuelle Diagnostik ergänzen digitale Übungen. Lokale Versorgungsstruktur zählt.
Bildungsweg: Medizinstudium und ärztliche Weiterbildung
Begründung: Diagnostik wird unterstützt; Verantwortung und Versorgung bleiben. Langer Ausbildungsweg und hohe Belastung.
Bildungsweg: Qualifizierender Studien und Weiterbildungsweg
Begründung: Vertrauen und komplexe Fälle sprechen für Bestand. Zugang, finanzierte Plätze und Vergütungsform begrenzen.
Bildungsweg: Duale Ausbildung; Praxisorganisation und Patientenarbeit
Begründung: Patientennahe Aufgaben tragen. Termin und Dokumentationsroutine wird automatisierbarer; lokal auch U.
Bildungsweg: Landesrechtlich anerkannter Ausbildungsweg
Begründung: Beziehung und Aufsicht sind zentrale Aufgaben. Sinkende Kinderzahlen können regional Nachfrage senken.
Bildungsweg: Passendes Studium mit intensiver Fallpraxis
Begründung: Komplexe Lebenslagen verlangen Beziehung und Koordination. Kommunale Haushalte setzen Grenzen.
Bildungsweg: Passender Lehramts oder anerkannter Zugangsweg
Begründung: Fachwissen plus Didaktik verbindet Ausbildung mit Praxis. Bedarf variiert nach Land und Fach.
Bildungsweg: Lehramtsstudium und berufspraktische Qualifikation
Begründung: Menschliche Lernbegleitung bleibt wichtig. Fach, Schulart und Region verhindern eine pauschale Mangelaussage.
Bildungsweg: Anerkannte Ausbildung mit Praxisanteilen
Begründung: Individuelle Unterstützung ist schwer zu standardisieren. Personalschlüssel und Belastung sind entscheidend.
Bildungsweg: Fachausbildung plus pädagogische Qualifikation
Begründung: Erfahrungsweitergabe und sicheres Üben werden wichtiger. Reine Inhaltsvermittlung ist stärker automatisierbar.
Bildungsweg: Fachstudium oder Berufspraxis plus Didaktik
Begründung: Standardkurse werden günstiger. Bedarf bleibt bei Transfer, Diagnose und Veränderung im Betrieb.
Bildungsweg: Solide Fachbasis und nachweisbare Beratungsqualität
Begründung: Geringe Markteintrittshürden und KI-Angebote erhöhen Konkurrenz. Einkommen stark schwankend, häufig auch U.
Bildungsweg: Informatik oder IT Ausbildung plus Sicherheitsarbeit
Begründung: Angriffe, Fehler und komplexe Systeme erzeugen Bedarf. KI automatisiert zugleich viele Prüfungen.
Bildungsweg: Duale Ausbildung; Netze und Cloud Betrieb
Begründung: Betriebliche Integration und Störungsbehebung tragen. Standardadministration wird automatisierbarer.
Bildungsweg: Informatik oder verwandtes Studium plus Betriebspraxis
Begründung: Verlässliche Daten bleiben nötig. Werkzeuge reduzieren Einzelaufwand; mehr Nachfrage ist nicht garantiert.
Bildungsweg: Informatik oder IT Ausbildung plus komplexe Projekte
Begründung: Architektur, Integration und Qualität zählen. Produktivitätsgewinn kann Bedarf erhöhen oder Stellen sparen.
Bildungsweg: Fundierte IT Qualifikation mit betreuten Projekten
Begründung: Einfache Implementierung ist KI-exponiert. Einstieg gelingt eher mit Tests, Domäne und realer Verantwortung.
Bildungsweg: Informatik Mathematik oder Fachstudium mit KI Praxis
Begründung: Hohe aktuelle Aufmerksamkeit; Standardplattformen können Spezialaufgaben rasch bündeln.
Bildungsweg: Technische oder juristische Basis plus Prüfpraxis
Begründung: Nachvollziehbarkeit und Verantwortung schaffen Aufgaben. Zahl eigenständiger Stellen ist ungesichert.
Bildungsweg: Elektro IT oder Kältetechnik mit Betriebspraxis
Begründung: Stromversorgung, Kühlung und Verfügbarkeit verbinden reale und digitale Systeme; Standortabhängigkeit.
Bildungsweg: Duale Ausbildung mit Beratung und digitalen Prozessen
Begründung: Belege werden automatisiert. Sonderfälle, Mandantenkontakt und Abschlussnähe erhöhen die Tragfähigkeit.
Bildungsweg: Kaufmännische Ausbildung plus Aufstiegsfortbildung
Begründung: Abschlussverantwortung trägt eher als Buchungsvolumen. Gehalt hängt stark von Rolle und Betrieb ab; keine eindeutige Klasse.
Bildungsweg: Duale Ausbildung mit Fristen und Mandantenpraxis
Begründung: Standardkorrespondenz ist exponiert. Fristen, schwierige Fälle und verlässliche Koordination bleiben wichtig.
Bildungsweg: Zugelassener Qualifikationsweg mit Berufspraxis
Begründung: Verantwortung und komplexe Gestaltung tragen. Standardberatung und Zuarbeit werden stärker automatisiert.
Bildungsweg: Juristische Qualifikation und Praxisspezialisierung
Begründung: Verhandlung und Verantwortung sind weniger standardisierbar. Recherche und Entwürfe verbilligen sich.
Bildungsweg: Wirtschaftliches Studium oder Aufstiegsweg
Begründung: Entscheidungsbegleitung trägt eher als Berichtserstellung. Schlankere Teams bleiben möglich.
Bildungsweg: Kaufmännische Ausbildung oder passendes Studium
Begründung: Administrative Vorgänge automatisieren; Konfliktklärung und anspruchsvolle Auswahl bleiben differenzierend.
Bildungsweg: Duale Ausbildung mit Risiko und Beratungskompetenz
Begründung: Digitale Selbstbedienung und zentrale Beratung verändern Filialen. Spezialisierte Fälle eröffnen Optionen.
Bildungsweg: Bauingenieurstudium mit Baustellenpraxis
Begründung: Erhalt und Umbau realer Infrastruktur tragen. Planung wird effizienter; Budgets und Genehmigungen bremsen.
Bildungsweg: Architekturstudium mit Ausführungs- und Bestandspraxis
Begründung: Planung automatisiert teilweise. Verantwortung vor Ort hilft. Breite Gehaltsspanne; kein belastbarer einheitlicher Klassenwert.
Bildungsweg: Duale Ausbildung; Geodaten und Außendienst
Begründung: Reale Aufnahme und Prüfung bleiben nötig. Automatische Erfassung verändert den Anteil der Tätigkeiten.
Bildungsweg: Ingenieurstudium oder technischer Aufstiegsweg
Begründung: Betrieb, Anpassung und Infrastruktur verbinden mehrere Bedarfstreiber. Öffentliche Investitionen zählen.
Bildungsweg: Verwaltungsausbildung oder entsprechendes Studium
Begründung: Routineverfahren automatisieren. Ermessensfälle, Bürgerkontakt und Umsetzung bleiben anspruchsvoll.
Bildungsweg: Laborberuf oder naturwissenschaftliche Qualifikation
Begründung: Automatisierung standardisierter Versuche; praktische Fehleranalyse und Qualität bleiben wichtig.
Bildungsweg: Fachstudium mit experimenteller Projektarbeit
Begründung: KI beschleunigt Recherche und Simulation. Finanzierung, Branche und echte Erprobung bestimmen Chancen.
Bildungsweg: Fundiertes Studium mit Branchen und Umsetzungspraxis
Begründung: Standardanalyse und Präsentationen werden günstiger. Umsetzungsverantwortung bietet bessere Differenzierung.
Bildungsweg: Passende umwelttechnische Ausbildung
Begründung: Grundversorgung und Störungsbeseitigung tragen. Anlagenautomatisierung verändert die Personalstruktur.
Bildungsweg: Passende Bahn oder technische Ausbildung
Begründung: Infrastruktur und Sicherheit benötigen Fachkräfte. Betriebspolitik und Automatisierung unterscheiden Rollen.
Bildungsweg: Qualifizierende Ausbildung im Verkehr
Begründung: Heutiger Bedarf kann mit künftigem autonomen Fahren zusammentreffen. Übergang verläuft streckenabhängig.
Bildungsweg: Ausbildung mit Prozess und Systemkompetenz
Begründung: Standardkommissionierung ist robotisierbar. Anlagenkoordination und Ausnahmebearbeitung bieten Aufstieg zu M.
Bildungsweg: Ausbildung mit Beratung und Warenwirtschaft
Begründung: Onlinehandel und Selbstbedienung belasten Standardverkauf. Fachberatung kann sich abheben.
Bildungsweg: Koch oder verwandte Ausbildung
Begründung: Vielfältige reale Arbeit bleibt. Kosten, Arbeitszeiten und Schließungen begrenzen Sicherheit; Spitzenrollen höher.
Bildungsweg: Duale Ausbildung; Beratung und Unternehmertum
Begründung: Lokale persönliche Leistung ist tragfähig. Begrenzte Zahlungsbereitschaft hält Einkommen oft niedrig.
Bildungsweg: Ausbildung oder qualifizierte Fachpraxis
Begründung: Unstrukturierte Aufgaben bleiben; Flächenrobotik ersetzt Teilaufgaben. Preiswettbewerb bleibt stark.
Bildungsweg: Technische oder kaufmännische Basis plus Fachpraxis
Begründung: Erklärungsbedürftige Lösungen und Verhandlungen tragen. O setzt komplexe Produkte und Verantwortung voraus.
Bildungsweg: Wirtschaftliche oder technische Qualifikation
Begründung: Lieferantenrisiken und Verhandlung bleiben wichtig. Standardbeschaffung wird automatisiert.
Bildungsweg: Fundierte Fachkenntnis plus Recherchepraxis
Begründung: Originalrecherche trägt eher als Umschreiben. Erlösmodelle können Beschäftigung unabhängig von KI drücken.
Bildungsweg: Gestaltungsqualifikation mit realen Auftraggebern
Begründung: Standardentwürfe werden günstiger. Konzept, Marke und Umsetzung in Teams differenzieren.
Bildungsweg: Design, Psychologie oder Informatik plus Forschungspraxis
Begründung: Nutzerverständnis und Produktergebnisse zählen. Routinelayouts automatisieren; Stellenzuschnitt und Gehälter sind uneinheitlich.
Bildungsweg: Sprachliche Qualifikation plus Fachspezialisierung
Begründung: Verhandlung, sensible Inhalte und Haftungsnähe sind tragfähiger als Standardübersetzung.
Bildungsweg: Wirtschaftliche oder kommunikative Basis plus Experimente
Begründung: Contentproduktion automatisiert. Marktverständnis, Wirkungsmessung und Budgetverantwortung helfen.
Bildungsweg: Fachqualifikation plus nachgewiesene Umsetzung
Begründung: Konflikte und Abhängigkeiten bleiben. Reines Statusreporting ist kein tragfähiger Schwerpunkt.
Bildungsweg: Technik oder Gesundheitsqualifikation plus Praxisbrücke
Begründung: Technik muss im Versorgungsalltag funktionieren. Beschaffung und Finanzierung begrenzen den Markt.
Bildungsweg: Mechatronik IT oder Logistik mit Anlagenpraxis
Begründung: Wartung und Störfälle schaffen Aufgaben. Zahl und Zuschnitt eigenständiger Stellen bleiben offen.
Bildungsweg: Fachdomäne plus IT und Veränderungspraxis
Begründung: Nutzen entsteht im Prozess. Standardwerkzeuge und Beratungswettbewerb können Margen schnell drücken.
Bildungsweg: Fachausbildung Meisterweg und kaufmännische Praxis
Begründung: Kundenbestand kann Einstieg erleichtern. Unternehmensgewinn hängt an Kaufpreis, Auslastung und Betriebskosten.
Bildungsweg: Belastbare Fachkompetenz plus bezahlte Pilotaufträge
Begründung: KI senkt Kosten und Markteintrittshürden zugleich. Für typische Unternehmereinkommen fehlt eine belastbare Basis.
Bildungsweg: Elektro oder Energietechnik mit Betriebspraxis
Begründung: Dezentrale Anlagen brauchen Betreuung. Eigenständige Stellen hängen an Größe und Geschäftsmodell.
Bildungsweg: IT Design oder Sozialtechnik mit Nutzerpraxis
Begründung: Umsetzung und Prüfung verbinden Technik mit realen Bedürfnissen. Marktgröße und Zahlungsbereitschaft offen.
Bildungsweg: Technische Ausbildung oder Studium plus Materialpraxis
Begründung: Wiederverwendung braucht Diagnose und Organisation. Wirtschaftlichkeit gegenüber Neuteilen entscheidet.
Bildungsweg: Kein empfohlenes alleiniges Qualifikationsziel
Begründung: Strukturierte Eingaben sind leicht digitalisierbar. Ausnahmen und Datenqualität bleiben als andere Aufgaben.
Bildungsweg: Kaufmännische Basis um Abschluss und Systeme erweitern
Begründung: Standardbelege bieten viel Automatisierungspotenzial. Vollständige Buchhaltung wird damit nicht gleichgesetzt.
Bildungsweg: Fachdomäne und Qualitätssicherung ergänzen
Begründung: Automatische Spracherkennung reduziert Routinebedarf. Schwierige Aufnahmen und sensible Kontexte bleiben.
Bildungsweg: Sprachkompetenz um Fach- und Kontextverantwortung ergänzen
Begründung: Maschinelle Übersetzung erhöht den Preisdruck. Für diese eng definierte Leistung wird kein typisches Arbeitnehmergehalt behauptet.
Bildungsweg: Kundenservice um Technik und Eskalationen erweitern
Begründung: Häufige Standardanfragen passen zu automatisierten Systemen. Schwierige Fälle brauchen andere Kompetenzen.
Bildungsweg: Marketing oder Redaktion mit Fach und Marktwissen
Begründung: Varianten und Beschreibungen sind leicht skalierbar. Eigenständige Recherche ist ein anderes Profil.
Bildungsweg: Breite Kanzleiausbildung mit Fall und Mandantenarbeit
Begründung: Standardentwürfe sind stark exponiert. Rechtsanwaltsfachangestellte insgesamt bleiben Kategorie B.
Bildungsweg: Analyseverständnis und Entscheidungsbegleitung ergänzen
Begründung: Automatische Schnittstellen und KI reduzieren manuelle Aufbereitung. Urteil und Verantwortung bleiben eigene Aufgaben.
Was der Report bietet
Welche Profile vergleichsweise robuste Nachfrage erwarten lassen, wo Veränderungsdruck steigt und welche Routinetätigkeiten besonders exponiert sind.
Heutige Gehaltsbänder mit Referenzbezug oder FSI-Schätzung, offene Zuordnungen und Szenarien zum Druck auf neue Gehaltsangebote.
Ausbildung, Studium und Aufstiegswege im Vergleich. Dazu zehn Kriterien für Bildungsqualität und ein Bezug zur persönlichen Passung.
Eine zentrale Erkenntnis
Besonders interessant sind Wege, die ein belastbares Fachgebiet mit praktischer manueller Problemlösung, Verantwortung und kompetentem KI-Einsatz verbinden.
Ob ein Weg passt, hängt auch von Interessen, Stärken, Arbeitsbedingungen und Lebenswünschen ab. Ausbildung und Studium bilden ein Fundament für weitere Entwicklung. Auch aussichtsreiche Wege verlangen Weiterlernen und können in neue Tätigkeitsfelder führen. Ein Praktikum oder ein betreutes Projekt hilft, die persönliche Passung zu prüfen.
Vorgehensweise
Der literaturgestützte Orientierungsreport verbindet veröffentlichte Arbeitsmarktdaten und Studien mit FSI-Szenarien, qualitativen Berufseinschätzungen und Perspektiven aus dem Netzwerk des Instituts. Zu den Bezugspunkten zählen die Bundesagentur für Arbeit, IAB, BIBB, ILO, OECD und der Future of Jobs Report des World Economic Forum.
Erfahrungen aus dem Advisory Board und dem Future Skills Perspective Panel mit 23 Mitgliedern erweitern den Blick auf die berufliche Praxis. Der Report erläutert, wie diese Beiträge einfließen und welche Grenzen sie haben.
Die Berufsmatrix ist eine qualitative Einschätzung des Instituts zu erwarteten Marktdynamiken. Sie ist keine repräsentative Arbeitsmarktstudie, keine amtliche Prognose und keine Beschäftigungsgarantie. Daten, Modellrechnungen und eigene Bewertungen sind im Report gekennzeichnet. Die Panelbeiträge sind keine repräsentative Befragung.
Für Eltern, junge Menschen vor einer Bildungsentscheidung, Lehrende, Berufsorientierung und Bildungsanbieter. Der Schwerpunkt liegt auf Deutschland.
Nein. Die Matrix hilft, Chancen und Risiken zu vergleichen. Region, persönliche Passung, Ausbildungsqualität und technische Entwicklungen können die Einordnung verändern.
Ja. Die vollständige PDF steht ohne Anmeldung zum Lesen und Herunterladen zur Verfügung.