Richtung finden
Ich möchte meine Richtung klären.
Lebensbereiche betrachten, mögliche Wege erkunden und ein gewünschtes Zukunftsbild mit der Gegenwart verbinden.
Entwicklung · WEITER7
Wie möchte ich künftig leben und arbeiten? WEITER7 hilft, eine persönliche Richtung zu entwickeln und mit der heutigen Situation abzugleichen. Vom Zukunftsbild aus denken wir zurück: Was braucht es dafür – und was lässt sich heute erproben?
Eine große Lebensfrage und ein konkretes Anliegen brauchen unterschiedlich viel Orientierung. Beide können mit WEITER7 beginnen.
Richtung finden
Lebensbereiche betrachten, mögliche Wege erkunden und ein gewünschtes Zukunftsbild mit der Gegenwart verbinden.
An einem Anliegen arbeiten
Eine konkrete Situation einordnen, einen passenden Skill auswählen und einen überschaubaren Versuch vorbereiten.
„Ich möchte anspruchsvoll arbeiten und verlässlich Zeit für meine Familie haben.“
Rückwärts denken: Welche Arbeitsmodelle und Absprachen könnten dazu passen? Braucht es eine Qualifikation, Unterstützung oder einen anderen beruflichen Rahmen?
Heute einordnen: Fachwissen ist vorhanden. Erwartungen und eigene Grenzen klar anzusprechen fällt noch schwer.
Bewusst auswählen: Kommunikations- und Dialogfähigkeit könnte helfen. Der erste Fokus liegt auf realistischen Zusagen.
Im Alltag erproben: Im nächsten Projektgespräch am Dienstag eine realistische Zusage mit Zeitrahmen formulieren und einen Zielkonflikt offen benennen. Anschließend eine beteiligte Person fragen, ob die Zusage klar und nachvollziehbar war.
Daraus lernen: Am Freitag kurz zurückschauen: War die Zusage klarer? War sie im Alltag tragfähig? Rückmeldung und eigene Beobachtung vergleichen und entscheiden, was beim nächsten Gespräch angepasst wird. Auch die Arbeitsbedingungen bleiben Teil der Prüfung.
Illustratives Beispiel. Ob ein Ansatz hilft, hängt von Person, Situation und Rahmenbedingungen ab.
Zuerst orientieren (1–3), dann fokussieren (4–5), anschließend erproben und lernen (6–7). Erfahrungen können auch das Zielbild verändern.
Was ist mir wirklich wichtig? Eine wünschenswerte Zukunft erkunden und verstehen, warum sie persönlich bedeutsam ist. Ein positives Zukunftsbild kann eine Richtung geben – ohne einen perfekten Lebensplan vorzugeben.
Ergebnis: Ein vorläufiges Zukunftsbild mit persönlich bedeutsamen Prioritäten.
Was bringe ich mit – und was steht mir im Weg? Fähigkeiten, Erfahrungen und Rahmenbedingungen betrachten. Fehlt tatsächlich eine Fähigkeit, fehlt das Zutrauen oder fehlen Zeit, Unterstützung und Handlungsspielraum?
Ergebnis: Eine klare Ausgangslage: Stärken, Lernbedarf und Bedingungen, die sich ändern müssten.
Vom Zukunftsbild zurückdenken: Welche Voraussetzungen und Zwischenziele wären nötig? Was davon kann ich heute beeinflussen?
Ergebnis: Eine Entwicklungslinie, deren Annahmen sich praktisch prüfen lassen.
Welche Voraussetzungen betreffen Fähigkeiten? Welche der 24 Skills und 96 Unterskills könnten helfen?
Ergebnis: Ein persönlicher Entwicklungsfokus im Framework.
Welcher Schritt verspricht unter meinen Bedingungen einen hilfreichen Beitrag? Was darf warten?
Ergebnis: Ein begrenztes, machbares Vorhaben.
Wie wird daraus ein konkreter Versuch? Eine passende Alltagssituation auswählen, das gewünschte Verhalten erproben und festlegen, wann der Versuch stattfindet. Unterstützung und Rückmeldung können das Lernen begleiten.
Ergebnis: Ein Lernversuch mit Termin, beobachtbarem Verhalten und vereinbarter Rückschau.
Was hat sich verändert – und was folgt daraus? Erfahrungen und Rückmeldungen auswerten, Fortschritte sichtbar machen und Schwierigkeiten verstehen. Den nächsten Versuch anpassen – bei Bedarf auch die ursprüngliche Richtung.
Ergebnis: Ein begründeter nächster Schritt: beibehalten, verändern oder neu ausrichten.
Nicht jede Herausforderung ist eine Skill-Lücke. Manchmal braucht es zusätzliche Zeit, Unterstützung, eine Qualifikation oder andere Rahmenbedingungen.
Buch und Framework bieten Orientierung. My Future Skills macht die Entwicklungslogik digital zugänglich.